Diskussion in Wiener Neustadt über neue Standortstrategie

Bundesministerin Margarete Schramböck tauschte sich am 12.November mit Landespolitik und Unternehmerinnen und Unternehmern aus NÖ aus. 

Derzeit wird die Standortstrategie seitens des Wirtschaftsministeriums erarbeitet. „Wir nutzen jetzt die Gunst der Stunde und setzen wichtige Eckpfeiler, um Österreich wettbewerbsfähiger zu machen. Mit unserer Standortstrategie ‚Chancenreich Österreich – digital, nachhaltig wirtschaften‘ soll Österreich bis 2040 zu einem der Top 10 Wirtschaftsstandorte der Welt werden“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Der Wirtschaftsstandort Niederösterreich wächst aktuell sehr kräftig. So wird sowohl für heuer als auch für das kommende Jahr laut einer Economica/IHS-Prognose ein außerordentlich kräftiges Wirtschaftswachstum von 4,8 Prozent in Niederösterreich erwartet.

„Zu den großen Herausforderungen für den Produktionssektor zählen im Moment der Fachkräftemangel, Rohstoff- und Materialengpässe und die aktuell sehr hohen Energiepreise. Die Standortstrategie muss Antworten für all diese Herausforderungen liefern und darf dabei nicht nur kurzfristige Maßnahmen setzen. Die massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten erweisen sich schließlich bereits als Aufschwungsbremse, sodass den Unternehmen der Spielraum für Investitionen abhandenkommt. Es braucht jetzt dringend Hilfsmaßnahmen, um die Liquidität der Betriebe abzusichern und ein Abflauen der Investitionswelle zu verhindern“, so IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer.