IV-NÖ Präsident Thomas Salzer: Industrie macht Sinn! 

Traditionellerweise hätten heuer im Herbst landesweite „Tage der Offenen Tür“ in zahlreichen NÖ Industriebetrieben stattfinden sollen – begleitet von einer Kampagne der IV-NÖ und der WKNÖ-Sparte Industrie. Aufgrund der Pandemie sind viele Unternehmen aber – verständlicherweise – nicht bereit, die Werkstore für ein großes Publikum zu öffnen. Die Kampagne für die NÖ Industrie findet aber trotzdem statt – und ist in Zeiten wie diesen sogar umso wichtiger. 

Den direkten Eindruck, den man vor Ort erhält, wenn man ein Industrieunternehmen betritt, kann natürlich keine Werbekampagne der Welt ersetzen. Trotzdem können Kommunikationsmaßnahmen viel dazu beitragen, um die die Karriere- und Verdienstchancen in der Industrie bekannter zu machen. Wie vielfältig die Berufsbilder sind und wie bunt der Branchenmix in der heimischen Industrie ist, ist ja immer noch viel zu wenig bekannt. Ein stärkeres Bewusstsein über die Chancen einer Industrieausbildung ist zudem wichtig, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Darüber hinaus soll die Kampagne aber auch die Leistungen der Produktionsbetriebe für alle Menschen im Land aufzeigen. Unabhängig davon, in welcher Branche man tätig ist – an der Industrie kommt man nicht vorbei. Die Industriebetriebe sind es auch, die die Versorgung mit wichtigen Gütern ermöglichen und das Land am Laufen halten.

Deswegen läuft die Anfang November startende Kampagne unter dem Slogan „Industrie macht Sinn“. Es macht schließlich Sinn, dass die heimischen Industrieunternehmen die Versorgung im Land aufrecht erhalten, ihre Produkte aber auch in die weite Welt exportieren und damit in ganz Niederösterreich tausende Arbeitsplätze absichern.

Was die Kampagne besonders macht, ist die Möglichkeit, dass die Industrieunternehmen auch selbst mitwirken können. Die Sujets werden demnächst an die Mitgliedsunternehmen verschickt und können – sowohl für Print als auch Online leicht adaptiert werden. Denn je mehr Leute, die Botschaft trommeln, desto eher wird sie erhört. Und auch das macht Sinn. 

Kommentar aus dem Mitgliedermagazin „iv-positionen“, Ausgabe Oktober 2021