„Aufwärtstrend muss durch Reformen gestärkt werden“

NÖ Arbeitsmarkt entwickelt sich deutlich positiv. Dieser Trend muss mit Reformen gestärkt werden – insbesondere im Bereich Arbeitszeit.   

IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer

Die jüngsten Statistiken des AMS NÖ zeigen, dass sich der Konjunkturaufschwung in Niederösterreich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht: Im Mai ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Mai 2016 um 1,5 Prozent gesunken. Die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Jugendlichen ist im Vorjahresvergleich sogar um 17 Prozent zurückgegangen. „Nun gilt es, Reformen voranzutreiben, um diesen Aufwärtstrend weiter zu stärken“, sagt Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich, anlässlich der aktuellen Zahlen.

Salzer: „Beschäftigungsbonus und modernes Arbeitszeitgesetz jetzt umsetzen“

„Über 300.000 Personen arbeiten in der niederösterreichischen Industrie oder in mit ihr verbunden Bereichen“, so Salzer. „Hier könnten noch mehr Jobs entstehen – etwa durch die Einführung des Beschäftigungsbonus oder ein modernes Arbeitszeitgesetz. Gerade während einer guten Wirtschaftslage, ist es wichtig, dass die Aufträge auch abgearbeitet werden können. Das aktuelle Arbeitszeitgesetz liefert derzeit aber noch nicht genug Spielraum für Produktionsbetriebe. Dabei geht es uns nicht um eine Erhöhung der Gesamtarbeitszeit, sondern um einen flexibleren Rahmen zur Arbeitsgestaltung – andere EU-Länder wie Schweden oder Norwegen machen das längst vor“, so Salzer.

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Öffentlichkeitsarbeit, GF Junge Industrie NÖ/Burgenland, Industriellenvereinigung Niederösterreich

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