Das Kopierpapier kommt aus dem Mostviertel

Industriestammtisch / Im Mai besuchten IV-Mitglieder das Mondi-Werk in Ulmerfeld Hausmening.

„Eigentlich sind wir ja nur ein Teil eines erfolgreichen internationalen Verpackungs- und Papierunternehmens“, sagt Gerhard Schwiegk, Co-Geschäftsführer der Mondi Neusiedler. Weltweit habe Mondi schließlich rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an gut hundert Standorten in über 30 Ländern. Bei den beiden Mostviertler Standorten konzentriert man sich auf hohe Qualität und innovative Spezialitäten in den Bereichen von Büro-, Druck- und Verpackungsanwendungen. Zu den international bekannten Markenpapieren zählen Color Copy, IQ, BIO TOP 3® oder PERGRAPHICA®.

Beim Industriestammtisch konnten sich die IV NÖ-Mitglieder ein genaueres Bild vom Mondi Neusiedler-Werk in Ulmerfeld-Hausmening, auch genannt „Theresiental“, machen. Dort sind zwei Papiermaschinen in Betrieb, gearbeitet wird im Fünf-Schicht-Betrieb. Nur ein Teil des Zellstoffes werde selbst erzeugt, der Rest wird zugekauft, wie Schwiegk erklärte. Das verwendete Holz komme hingegen großteils aus der Region. Der Markt für Kopierpapiere in Europa sei seit einigen Jahren rückläufig. Als Grund nannte Schwiegk den zunehmenden Einsatz von elektronischen Medien und die Digitalisierung in den Büros. Bereits seit drei Jahren wird daher das Geschäft bei den großen Formaten und Rollen, zum Beispiel für Plakate oder Werbebroschüren, weiter ausgebaut.

Bei Mondi steht übrigens seit Mitte Mai ein Österreicher an der Spitze: Das internationale Verpackungs- und Papierunternehmen wird nun von Peter Oswald als CEO Mondi Group geführt. Er war bisher CEO von Mondi’s Division Europe & International und ist seit 25 Jahren in der Verpackungs- und Papierindustrie tätig.

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