Unger: Brauchen Masterplan für die Zukunft unseres Landes

Matthias Unger, Vorsitzender der Jungen Industrie Niederösterreich/Burgenland, im Gespräch über die Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr und künftige Herausforderungen.

Wie fällt Ihr Resümee nach eineinhalb Jahren als Vorsitzender der Jungen Industrie Niederösterreich/Burgenland aus?
Durchwegs sehr positiv. Mit dem neuen Vorstandsteam haben wir engagierte Persönlichkeiten ins Boot geholt, die sich pro-aktiv in die Zukunft unserer Gesellschaft einbringen wollen. Wir haben es mit „Generation Risiko! Wer traut sich?“ geschafft, ein für die Mitglieder hochaktuelles Thema zu diskutieren, das jeden von uns in unterschiedlicher Weise tagtäglich betrifft. Die vielen Gespräche im Rahmen unserer diversen Veranstaltungen haben meinen persönlichen Horizont in jeglicher Hinsicht erweitert.

Welche Aktivitäten wurden bisher zum Schwerpunktthema „Generation Risiko! Wer traut sich?“ gesetzt
Mit dem Schwerpunktthema wollen wir in verschiedenen Veranstaltungsformaten mit risikofreudigen Persönlichkeiten und Unternehme(r)n das Selbstvertrauen und Know-How der nächsten Generation zu mutigen Entscheidungen stärken. Zu Beginn stand das Sub-Thema „Generationenübergabe in Familienunternehmen“ auf der Agenda. Dazu haben wir einerseits spannende Kamingespräche mit u.a. der Familie Mitterbauer (MIBA) oder Familie List (List components) geführt, andererseits ganz konkrete Workshops, z.B. zum Thema Self-Awareness, abgehalten. Im nächsten Schritt werden wir uns der „Kultur des Scheiterns“ widmen.

Welche Kooperationen mit anderen Organisationen pflegt die Junge Industrie?
Unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem Club Alpbach Niederösterreich haben wir im vergangenen Jahr verstärkt und zu „25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs“ ein neuartiges, hochkarätiges Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. Zudem gibt es themenbezogen eine Kooperation mit der Jungen Wirtschaft. Anlässlich des „Tax Freedom Day“ haben wir gemeinsam auf dringend notwendige Reformen im Steuer- und Abgabenbereich hingewiesen.

Welche Ziele hat die Junge Industrie im Jahr 2015?
Im Fokus unserer Arbeit steht weiterhin das Ziel, den JI-Mitgliedern ein hochwertiges Netzwerk und Treffen zu vielfältigen Themen zu bieten. Zusätzlich wollen wir im Rahmen eines innovativen Arbeitskreises alle Mitglieder aktiv in die Erarbeitung eines Zukunftsbildes für Österreich einbinden. Ein persönliches Ziel wäre, dass sich die Politik unser Schwerpunktthema zu Herzen nimmt, und endlich beginnt, mutige Reformen umzusetzen. Was wir brauchen, ist ein Masterplan für die Zukunft unseres Landes!

Vielen Dank für das Gespräch!

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