Wüsterstrom leistet Pionierarbeit bei Smart Metern

3.700 Haushalte wurden in Ybbs mit digitalen Zählern ausgestattet – Modellregion soll Rückschlüsse für ganz Niederösterreich liefern.

Bei der Präsentation des Smart Meter-Rollouts Ende April 2016: Bernd Liebscher, Geschäftsführer der Telekom Austria Group M2M, Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf, Dr. Peter Wüster und Mag. Bernhard Wüster.

97,5 Prozent aller Haushalte in der Region Ybbs sind mittlerweile mit digitalen Stromzählern, sogenannten Smart Metern, ausgestattet. Durch ein gemeinsames Projekt von wüsterstrom und der Telekom Austria Group M2M ist die Mostviertler Stadt ein Vorreiter in Sachen Kosten- und Verbrauchstransparenz bei der Stromabrechnung. Insgesamt wurden rund 3.700 Haushalte mit den digitalen Zählern ausgestattet.

„Wir ersparen dem Kunden das Eindringen in die Privatsphäre durch die jährliche Zählerablesung und erhöhen damit auch die Transparenz bei der Abrechnung durch eine bessere Nachvollziehbarkeit des Stromverbrauchs“, so Bernhard Wüster, Geschäftsführer der wüsterstrom Elektroinstallationen GmbH. Ybbs ist somit die erste Stadt in Österreich, die komplett auf Smart Metering setzt.

Im eigens dafür eingerichteten Energieportal bekommen die Kunden nicht nur einen besseren Überblick über ihren Verbrauch, sondern können auch „Energiefresser“ im Haushalt leichter identifizieren. Unerwartete Nachzahlungen und nicht nachvollziehbare Verbrauchswerte gehören so der Vergangenheit an.

Flächendeckende Umrüstung bis 2019 
Bernhard Wüster rechnet damit, dass die Effekte vor allem langfristig spürbar sein werden. Laut Studien könnten die Smart Meter weitere Innovationen vorantreiben – etwa im Zusammenhang mit intelligenten Elektrogeräten, die sich abhängig vom aktuellen Stromtarif und Verbrauch ein- und ausschalten können. Durch das Pilotprojekt in der Modellregion erwarte man sich Rückschlüsse für andere Netzbetreiber, die ebenfalls die Umrüstung bis 2019 vorzunehmen haben. „Learnings gibt es zum Beispiel für die Planung und Abwicklung des Projekts bis hin zur informationstechnischen Implementierung der Smart Meter im betriebseigenen Verrechnungssystem“, erklärt Bernhard Wüster.

Weitere Infos: www.wuesterstrom.at

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