SB-Oilfield schafft mit starkem Nordamerika-Geschäft den Turnaround

Nach Monaten der Krise meldet der Ternitzer Ölfeld-Ausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) für das erste Halbjahr 2017 wieder positive Geschäftszahlen.

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Wie das Unternehmen bekanntgibt, ist der Konzernumsatz gegenüber der Vorperiode um 54 Prozent von 88 Millionen auf knapp 136 Millionen Euro gestiegen, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat von minus 5,7 Millionen auf 22 Millionen Euro ins Plus gedreht. SBO-Vorstandsvorsitzender Gerhard Grohmann führt das starke Wachstum des Unternehmens vor allem auf die gestiegenen Erdöl- und Erdgasfördermengen in den USA und Kanada zurück.

SBO ist Weltmarktführer in der Produktion von Hochpräzisionsteilen für die Ölfeld-Serviceindustrie und erzeugt neben Bohrstrangkomponenten für die Richtbohrtechnologie auch Bohrmotoren und Bohrwerkzeuge. Hauptkunden des Ternitzer High-Tech-Unternehmens sind große Öl-Servicegesellschaften, wie zum Beispiel Schlumberger, Halliburton oder Baker Hughes. Weltweit beschäftigt SBO 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 310 in der Zentrale in Ternitz.

(mm / NÖ Wirtschaftspressedienst)

 

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