Lackerzeuger Axalta setzt weiterhin auf Lehrlingsausbildung in Guntramsdorf

Gut eingespielt hat sich die Lehrlingsausbildung zum Lack- und Anstrichmitteltechniker in Guntramsdorf bei der Axalta Coating Systems Austria GmbH. Die Lehrlingszahl von 20 jungen Menschen wird für die nächsten Jahre beibehalten.

„So können wir unseren Nachwuchs selber ausbilden, und die Lehrlinge, die diese Ausbildung wählen, haben die besten Chancen am Arbeitsmarkt“, betont Axalta-Geschäftsführer Ernst Gruber gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Laufend ist er an jungen Menschen, die diese Ausbildung machen möchten, interessiert.

„Wer bei uns einen Beruf lernt - wir bieten auch Schlosser, Elektriker und Bürofachkräfte an - hat nicht nur eine gute fachspezifische Ausbildung, sondern nach der Ausbildung sofort auch einen Arbeitsplatz. Da wir rein für den eigenen Betrieb ausbilden, bekommen unsere Lehrlinge von den erfahrenen Fachkräften das Rüstzeug für eine gute Zusammenarbeit“, erklärt Gruber. Anerkennung zollt er dem Fachverband der Wirtschaftskammer, der an der FH Krems einen FH-Lehrgang initiieren konnte, zumal diese Fachleute auch in Guntramsdorf gesucht seinen.

Als klares Bekenntnis des Axalta-Konzerns zum Standort Guntramsdorf ist nicht nur die hohe Lehrlingszahl zu werten, sondern auch die Investition von durchschnittlich 1,5 Millionen Euro jedes Jahr in allgemeine Instandsetzungsarbeiten sowie in die Nachhaltigkeit der Produktion. Die Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens sind Autoserien-, Autoreparatur- und Industrielacke, z.B. Metallserienlacke und Elektroisoliersysteme, sowie Lacke für die Sportartikelindustrie. Die Exportquote beträgt 70 Prozent mit Schwerpunkt EU-Raum.

Mit 320 Mitarbeitern hat Axalta 2017 eine Produktionsmenge von 14.000 Tonnen und eine Verkaufsmenge von 23.000 Tonnen erzielt. Der Umsatz betrug wieder 130 Millionen Euro. Der Axalta-Konzern, mit Zentrale in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania, ist in 130 Ländern mit 35 Produktionsstätten weltweit vertreten. 2017 wurden mit 12.000 Beschäftigten über vier Milliarden Dollar umgesetzt.

(hm / NÖ Wirtschaftspressedienst)

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