„Cupp“ aus Kanada gewinnt Josef-Umdasch-Forschungspreis

157 Registrierungen aus 63 Ländern konnte der "Call for Ideas" zum diesjährigen Josef Umdasch Forschungspreis verzeichnen. Daraus qualifizierten sich fünf Einreicher für die Pitch-Präsentationen, die gestern, Mittwoch im Rahmen des World Summit Awards Congress' (WSA) in Portugal stattfanden.

And the winner is: Tal Schwartz, der den Chatbot Cupp entwickelt hat v.l.n.r. Harald Ziebula (Sprecher der Geschäftsführung Doka), Tal Schwartz (Thinkwire/Cupp) und Andreas J. Ludwig (Sprecher des Vorstandes Umdasch Group)

157 Registrierungen aus 63 Ländern konnte der "Call for Ideas" zum diesjährigen Josef Umdasch Forschungspreis verzeichnen. Daraus qualifizierten sich fünf Einreicher für die Pitch-Präsentationen, die gestern, Mittwoch im Rahmen des World Summit Awards Congress' (WSA) in Portugal stattfanden.

Die fünf Nominierten waren Pulsetip aus Litauen, QuickSpeech aus Österreich, Cupp aus Kanada, Beacon aus Kenia sowie AmBC von der Elfenbeinküste. Sie alle lieferten visionäre Lösungsvorschläge auf die diesjährige Themenstellung nach dem „Future Workplace.“
"Die Qualität der Einreichungen war auch dieses Jahr wieder beeindruckend", sagt Andreas J. Ludwig, Sprecher des Vorstandes der Umdasch Group AG und ergänzt: "Innovation braucht Impulse von innen und außen gleichermaßen. Der Josef Umdasch Forschungspreis im neuen Format bietet uns die Möglichkeit, mit Start-ups aus der ganzen Welt unsere großen Aufgabenstellungen zu teilen. Was zurück kommt begeistert und beflügelt uns – viele neue Ideen, kreativ und unkonventionell, anders gedacht. Und genau das suchen wir.“

Antworten gefunden

In diesem Jahr nutzte das Umdasch Group-Tochterunternehmen Doka die Möglichkeit, im Rahmen des Preises Antworten auf die Frage nach dem Arbeitsplatz der Zukunft zu finden.
Um – so der Preis – diese dann gemeinsam mit den Gewinnern in das Unternehmen zu implementieren.

"Doka wächst: Allein 2018 haben wir etwa 500 neue Mitarbeiter willkommen heißen dürfen. Auch in Zukunft wird unser Erfolg von hervorragenden Mitarbeitern und Führungskräften abhängen. Um weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, wollen wir ein Umfeld bieten, in dem Entfaltung, Entwicklung und Freude an Höchstleistungen möglich ist. Die Kompetenzen der Mitarbeiter, Wissensmanagement, Informations- und Kommunikationsqualität werden immer mehr zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Deshalb sind die im Rahmen des Josef Umdasch Forschungspreises vorgestellten Ideen sehr wertvoll für uns“, erläutert Harald Ziebula, Sprecher der Geschäftsführung der Doka.

And the winner is
CUPP aus Kanada hatte dabei die visionärste Lösung: einen Chatbot, der seine künstliche Intelligenz nutzt, um Mitarbeiter schnell und bequem mit wesentlichen Informationen zu versorgen. Tal Schwartz ist der Gründer und Erfinder dieser Idee. Er ist schon zum zweiten Mal beim Josef Umdasch Forschungspreis angetreten – und in diesem Jahr hat es nun geklappt.

Einen Sonderpreis vergab die Umdasch Group Foundation an AmBC, ein Social Business von der Elfenbeinküste, das mit seiner Idee einem der größten gesellschaftlichen Probleme Afrikas entgegenwirkt: dem Analphabetismus. Die dafür eingesetzten Medien und die Software sind modern; die Methodik hingegen ist einfach und an regionale Besonderheiten angepasst. Das begeisterte die Jury.


Statement der Jury
Die Jury, die sich aus internen und externen Experten zusammen setzt, war sich schnell einig. „Wir suchen mit dem Josef Umdasch Forschungspreis nach ganz neuen Lösungen. Daher hat auch nicht die Idee gewonnen, die sich am einfachsten ins Unternehmen implementieren lässt, sondern die, die am innovativsten an die Aufgabenstellung herangegangen ist.“

Im Herbst erfolgt die Ausschreibung für den Josef Umdasch Forschungspreis 2020, der dann wiederum gemeinsam mit dem WSA vergeben wird. Diesmal sind umdasch The Store Makers an der Reihe, sich frische Impulse rund ums Thema Retail ins Haus zu holen.

Facts & Figures zum
Josef Umdasch Forschungspreis 2019

  • Bis Ende November 2018 konnte zum Preis der Umdasch Group AG eingereicht werden.
  • Der internationale Call richtete sich an Start-ups und Studenten - gesamt haben sich 157 Unternehmen aus 63 Ländern registriert.
  • Gesucht wurde eine digitale Lösung, die bei Doka realisiert werden kann.
  • Die Pitch-Präsentationen der Nominierten erfolgten im Rahmen des World Summit Awards Congress' (WSA), welcher vom 11. bis 13. März in Portugal über die Bühne ging.
  • Der Gewinner erhält den Auftrag zur Implementierung der Lösung im Unternehmen.

 

Quelle: Umdasch Group

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