voestalpine Krems weiterhin ein solides Konzernstandbein mit attraktiven Projekten

Eine gute Auslastung meldet der Standort Krems des voestalpine Konzerns. Wie Peter Schwab, Leiter der Division Metal Forming, zu der die voestalpine Krems gehört, anlässlich der Bilanzpressekonferenz gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst feststellte, habe Krems seine solide Basis für den gesamten Konzern bestätigt und wieder einige attraktive Projekte an Land gezogen.

In Bau befinden sich zwei Hochregallager. Eines entsteht in Kanada für die Lagerung von Lkw-Reifen mit 28.000 Stellplätzen und einer Höhe von 40 Metern, für das etwa 3.000 Tonnen Stahl verbaut werden. Bei diesem Projekt wird laut Schwab insbesondere die Kompetenz der voestalpine Krems geschätzt, auch in einer Erdbebenregion mit starker Windbelastung stabile Gebäude errichten zu können. Das andere Hochregallager wird in Deutschland mit über 55.000 Stellplätzen und 3.300 Tonnen Stahl für einen Küchenhersteller errichtet. Die Höhe beträgt hier 30 Meter.

Ab 2020 fertigt man in Krems Traktorenkabinen für einen Landmaschinenhersteller. Geplant sind jährlich 13.000 Stück. Dazu kommen noch die Seitenrahmen für etwa 17.000 Staplerkabinen pro Jahr. Für Schwab ein Zeichen der Kompetenz des Standortes sowie eine optimale Wertschöpfung.

Die gute Auslastung spiegelt sich auch in den Kennzahlen wider: Im Geschäftsjahr 2018/19 haben die voestalpine Krems GmbH und die voestalpine Krems Finaltechnik mit 853 Mitarbeitern einen Umsatz von 316 Millionen Euro erwirtschaftet. Die ebenfalls zum Konzern zählende voestalpine Precision Strip GmbH in Kematen im Ybbstal erzielte mit 851 Beschäftigten einen Umsatz von 222 Millionen Euro.

Die voestalpine BÖHLER Profil GmbH erweist sich mit dem Werk Bruckbach und seinen 154 Mitarbeitern ebenfalls wieder als gesundes Konzernstandbein. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19 belief sich auf 30 Millionen Euro. Mit mehr als 5.000 unterschiedlichen Spezialprofilformen gehört dieses Unternehmen zu den Anbietern mit dem größten Know-how im Profilstahlsektor weltweit.

Die gesamte Division Metal Forming der voestalpine, zu der die Werke in Krems und Kematen zählen, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 mit 12.240 Beschäftigten ihren Umsatz um 7,1 Prozent auf fast drei Milliarden Euro erhöht. Der gesamte voestalpine-Konzern steigerte seinen Jahresumsatz um 5,1 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Die Gruppe beschäftigt knapp 52.000 Mitarbeiter an rund 500 Konzernstandorten in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten.

(hm / NÖ Wirtschaftspressedienst)

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