Auch ohne Munition schießen bei Hirtenberger Umsatz und Gewinn empor

Die Hirtenberger Holding GmbH, einer der größten Industriebetriebe im Triestingtal, schraubt ihre Erlöse weiter nach oben.

Im Automotive-Safety-Testcenter von Hirtenberger werden permanent innovative Sicherheitstechniken erprobt.

2019 hat die Unternehmensgruppe, die metall- und pyrotechnische Produkte für Autohersteller, den Anlagen- und Bergbau sowie für die Agrar- und Umwelttechnik erzeugt, mit weltweit 2.100 Beschäftigten einen Umsatz von 298 Millionen Euro erwirtschaftet. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst dem Industriemagazin entnimmt, waren das um fast 18 Millionen Euro oder 6,4 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2018. Der Gewinn (EBIT) ist sogar um mehr als die Hälfte von 11,7 Millionen auf 18 Millionen Euro geklettert.

Fast jeder österreichische Autobesitzer fährt in seinem Fahrzeug mit mindestens einem Produkt der Hirtenberger-Gruppe, seien es die Auslöser der Gurtenstraffer oder die Zünder für den Airbag. Aber auch in manchem Staubsauger oder in Maschinen zur Abfallbehandlung sind die High-Tech-Erzeugnisse des Unternehmens eingebaut. Die Herstellung von Munition hingegen, mit denen viele den Namen Hirtenberger verbinden, hat der High-Tech-Betrieb im Vorjahr eingestellt. Die gesamte Rüstungssparte ist im Herbst 2019 an die ungarische Firma HDT Defence Industrial verkauft worden.

In Österreich hat die Hirtenberger Holding im Vorjahr rund 1.080 Mitarbeiter beschäftigt. Neben ihrem Hauptsitz in Hirtenberg im Bezirk Baden betreibt sie Niederlassungen in Winzendorf im Bezirk Wiener Neustadt-Land, in Frohnleiten in der Steiermark sowie in Wien. Produktionsstandorte im Ausland gibt es in Deutschland, Ungarn, Slowenien, Großbritannien und in den USA.

(mm / NÖ Wirtschaftspressedienst)

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