Mit der neuen Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+ setzt das Land NÖ einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Standorts und greift dabei zentrale Anliegen der Industrie gezielt auf. Bessere Rahmenbedingungen, mehr Innovationskraft und ein stärkerer Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit. Die Strategie erkennt außerdem die Schlüsselrolle von Industrie, produzierendem Gewerbe und Handwerk für Wertschöpfung, Beschäftigung und regionale Stabilität an.
Wirtschaftsstrategie NÖ 2030+: Rückenwind für den Industriestandort

Wettbewerbsfähigkeit im Fokus
Ein klarer Fortschritt aus Sicht der IV-NÖ ist die Priorisierung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Strategie setzt gezielt auf Produktivitätssteigerungen, vor allem durch Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein wichtiger Hebel, den die IV-NÖ schon länger vorantreibt, um NÖ im internationalen Wettbewerb zu stärken: Der Abbau bürokratischer Hürden ist ebenfalls als wesentliches Ziel in der Strategie verankert.
IV-NÖ-Präsident Kari Ochsner bringt es auf den Punkt: „Für uns ist wichtig, dass die Landesregierung klar im Blick hat, dass der Wohlstand in Niederösterreich wesentlich von der Industrie getragen wird. Damit steht auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im Fokus. Denn ohne international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen wird es kein nachhaltiges Wachstum geben.“
Innovation, Forschung und Schlüsseltechnologien
Ein weiterer zentraler Mehrwert für NÖ Unternehmen liegt im Ausbau von Forschung und Innovation. Die Strategie fördert die Vernetzung zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen. Besonders für KMU und technologieorientierte Betriebe entstehen dadurch neue Möglichkeiten, Innovationen schneller in marktfähige Produkte zu überführen. Zugleich wird die Bedeutung von Schlüsseltechnologien und industrieller Innovation hervorgehoben. Viele NÖ Unternehmen sind in diesem Bereich bereits heute führend und sollen künftig noch kräftiger unterstützt werden.
Außerdem werden auch Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und neue Produktionstechnologien als wichtige Impulse für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit weiter vorangetrieben.
Jetzt zählt die Umsetzung
Die Wirtschaftsstrategie 2030+ setzt die richtigen Schwerpunkte und enthält viele zentrale industriepolitische Forderungen. Entscheidend ist nun, dass diese Maßnahmen rasch und wirksam umgesetzt werden. Für die IV-NÖ ist klar, dass am Ende entscheidend ist, was konkret bei den Betrieben ankommt. Dazu gehören spürbare Entlastung, wirksame Investitionsanreize sowie verbesserte Rahmenbedingungen für Wachstum und Innovation. „Wir werden als Interessenvertretung konstruktiv begleiten, aber auch klar benennen, wenn Maßnahmen zu langsam oder zu zaghaft umgesetzt werden. Am Ende zählt nur, ob das Produktionsvolumen und die damit verbundene Exportquote durch wiedererlangte Konkurrenzfähigkeit wieder deutlich steigen, neue Arbeitsplätze geschaffen werden können und damit der Wohlstand gesichert ist“, fordert Ochsner.

